Beobachten, verstehen,
dokumentieren.
Artenschutz folgt den Rhythmen der jeweiligen Arten, nicht dem Kalender. Ich arbeite zu den Zeiten, in denen Nachweise möglich und fachlich sinnvoll sind: früh morgens, mitten in der Nacht, saisonal abgestimmt und auch kurzfristig bei Bedarf. Das ermöglicht flexible Einsätze, etwa bei verschobenen Bauabläufen oder kurzfristigen Prüfungen.
Ich beobachte, höre und dokumentiere systematisch auf Basis standardisierter Methoden und mit offenem Blick für relevante Zusatzbeobachtungen.
Von der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (saP) bis zur ökologischen Baubegleitung verbinde ich präzise Geländearbeit mit klarer, belastbarer Dokumentation. Dabei stütze ich mich auf eigene Felddaten und ergänze sie gezielt durch Sekundärquellen und bestehende Datengrundlagen.
Mir ist es wichtig, beide Seiten zu verstehen: die Anforderungen von Planung und Bauvorhaben ebenso wie die Belange der Tiere und Lebensräume, die sich nicht selbst vertreten können. Vorhaben können sich anpassen, Arten meist nicht. Meine Arbeit bedeutet für mich, für sie einzustehen und trotzdem Wege zu finden, die Projekte möglich machen.